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SEO und Hosting-Wechsel: Darauf musst Du achten, damit alles klappt

Inhaltsverzeichnis

    Ein Hosting-Wechsel kann für Dein SEO ein großes Risiko sein und birgt einige Gefahren. Vor allem, wenn der Umzug Deiner Seite nicht sorgfältig geplant wird und technisch unsauber durchgeführt wird. In diesem Artikel beantworte ich Dir folgende Fragen:

    • Was ist bei einem Hosting-Wechsel aus SEO-Sicht zu achten?
    • Gibt es „schlechte“Hoster?
    • Welche Vorteile kann ein Hosting-Wechsel für das Ranking haben?
    • Gibt es Webhoster, die wir empfehlen können?
    • Und viele weitere Themen …

    Mein Name ist Jan Krösche. Ich bin Geschäftsführer der MADMEN Onlinemarketing GmbH. Seit 2011 optimieren wir Webseiten von kleinen und mittelgroßen Unternehmen im deutschsprachigen Raum, damit sie bei Google besser gefunden werden.

    Um Dir die besten Informationen zum Thema „SEO und Hosting-Wechsel“ zu geben, habe ich mich im Vorfeld mit unserem technischen SEO-Profi Christoph Werner unterhalten. Er arbeitet bereits seit über 10 Jahren im SEO und digitalen Marketing und hat schon sehr viele Hosting-Wechsel für unsere SEO-Kunden begleitet. Er kennt die „Probleme“, die „Gefahren“ – weiß aber auch, was die Potenziale sind.

    Hier bekommst Du einen kostenlosen SEO-Check von uns.

    Welchen Einfluss hat ein gutes Hosting auf die Website und auf die Google Rankings?

    Die Wahl des Hosters kann einen direkten Einfluss auf die SEO-Performance – sprich auf die Google Platzierungen – haben. Zwar zählt die Hoster-Qualität nicht zu den drei wichtigsten Rankingfaktoren (Content, Backlinks und Nutzersignale), hat aber dennoch Auswirkungen auf den SEO-Traffic. Denn wenn sich die „schlechte“ Hoster-Qualität auf die Geschwindigkeit oder die Zahl der Website-Ausfällen auswirkt, wird das die Suchmaschine von Google mit schlechteren Rankings abstrafen. Die Qualität des Webhostings kann also einen Einfluss auf die SEO-Performance nehmen und sollte bei der Optimierung nicht außer Acht gelassen werden.

    Welche Themen sind für die Suchmaschine relevant?

    Zum einen spielen die Werte der Core Web Vitals eine Rolle. Google bewertet jede Seite anhand verschiedener Kriterien (LCP, FID, CLS, FCP, INP, TTFB) und gibt eine Info darüber, ob die Seite den Core Web Vital Test derzeit besteht oder nicht. Webseiten, die hier schlecht abschneiden, werden bei Google tendentiell auch etwas schlechter gerankt.

    „Schlechte“ Hostingpakete werden eher dazu führen, dass die Web Vitals Werte ungenügend sind, was wiederum in einer Verschlechterung der Google Rankings münden kann.

    Du kannst Deine Seite hier hinsichtlich der Core Web Vitals prüfen: https://pagespeed.web.dev

    Core Web Vital Test

     

    Neben den Core Web Vitals hat das gewählte Hosting-Paket Einfluss auf die Geschwindigkeit einer Webseite. Bei günstigeren Hosting-Anbietern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die sich viele Webseiten auf einem Server befinden und es dadurch zu längeren Ladezeiten kommen kann. Ein schlechter Pagespeed kann sich ebenfalls negativ auf das SEO-Ranking auswirken. Hinzu kommt, dass langsame Seiten für den Nutzer „nervig“ sind. Die User werden daher die Seite schneller wieder verlassen, was zu einer höheren Absprungrate führt und zu schlechteren Nutzersignalen.

    Woran erkennt man einen „schlechten“ Hoster?

    Für den Laien ist es sehr schwer, die Qualität des eingesetzten Hosters zu erkennen. Generell kann man beispielsweise einen schlechten Hoster identifizieren, wenn man die Antwortzeigen über einen längeren Zeitraum misst. Bei MADMEN nutzen wir hierfür ein eigenes Tool, das alle unsere Kunden-Websites im Auge behält. Wenn die Website ausfällt und nicht mehr aufrufbar ist, bekommen wir eine schnelle Rückmeldung und können darauf reagieren.

    Zudem kann ich empfehlen, die Server-Software zu prüfen, um einen schlechten Hoster ausfindig zu machen. Wenn es veraltete Systeme gibt, kann es ebenfalls zu einer schlechteren Leistung kommen. Diese Dinge kann man beispielsweise checken lassen:

    • php
    • OpenSSL
    • ImageMagic/GraficMagic
    • usw.

    Wichtig zu wissen: Wenn hier Dinge verhaltet sind, dann wird das auf die Geschwindigkeit bzw. die Core Web Vitals kaum Einfluss haben. Allerdings kann es ein Indiz für schlecht gewartete Server sein, was wiederum nicht für gute Qualität spricht und zum anderen die Sicherheit in Frage stellt.

    Was passiert hinsichtlich SEO, wenn man einen schlechten Hoster verwendet?

    Ein schlechter Hoster muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass die SEO-Ergebnisse miserabel sind. Das Google Ranking setzt sich ja aus sehr vielen Faktoren zusammen. Das bedeutet, dass man eine schlechte Hosting-Performance beispielsweise mit starkem Content oder guten Backlinks aufheben kann. Das Ranking höngt also nicht nur mit dem Hosting zusammen. Allerdings kann es schon sein, dass man 10 bis 15 Prozent verliert, wenn die Wettbewerber im Hosting-Bereich besser aufgestellt sind.

    Hinzu kommt, dass Hoster, die die Serversoftware nicht regelmäßig aktualisieren, einem erhöhten Risiko für Sicherheitslücken ausgesetzt sind. Und dann kann es schnell sehr negative Auswirkungen auf SEO haben, da Google gehackte Seiten nicht selten aus der Google Suche verbannt, um die Nutzer zu schützen. Das sollte man auf jeden Fall im Blick behalten.

    Welche Hosting-Anbieter sind derzeit für kleine und mittelgroße Webseiten/Unternehmen zu empfehlen?

    Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen empfehlen wir unseren Kunden spezialisierte Hoster zu verwenden. Wenn man eine TYPO3-Website hat, kann man beispielsweise auf JWeiland setzen. Bei einer WordPress-Website empfiehlt sich Raidboxes.

    Natürlich gibt es auch viele solide Mittelklassehoster, die man problemlos verwenden kann. Dazu zählt beispielsweise der Hoster von All-Inkl.

    Unser Tipp für Dich: Finger weg „Billighostern“, die mit extrem günstigen Preisen werben, wenn Du Deine SEO-Performance nicht gefährden willst.

    Wie viel Geld sollte man monatlich für einen Webhoster einplanen?

    Die Hosting-Kosten hängen natürlich stark vom jeweiligen Anbieter ab und auch von den dazugebuchten Features und Anzahl der Domains. Aber um die 10 Euro sollte man pro Monat einkalkulieren.

    Kann ich selbst messen, wenn ein Hoster nicht gut ist?

    Bei MADMEN nutzen wir ein eigenes PingTool, das die Ausfall- und Antwortzeiten der Webseiten unserer Kunden misst. Webseiten, die bei schlechten Hostern liegen, fallen häufiger aus und haben schlechtere Antwortzeiten – in der Regel.

    Wann kann ein Hoster-Wechsel Sinn machen hinsichtlich SEO?

    Wenn die Webseite oft ausfällt, weil der Hoster nicht gut performt, dann merken das nicht nur die User, sondern auch der Bot von Google. Bei wenigen, kurzen Zwischenfällen wird das Google Ranking normalerweise nicht beeinträchtigt. Wenn die Störungen aber häufiger vorkommen, kann sich das massiv auf das SEO-Ergebnis auswirken und in einer schlechteren Sichtbarkeit bei Googke münden.

    Wenn das Hosting sehr langsam ist und der Pagespeed der Website dadurch ebenfalls auf einem niedrigen Niveau ist, dann kann dies ebenfalls zu einer Verschlechterung der Google Rankings führen.

    Welche Risiken bestehen bei einem Hosting-Wechsel in Bezug zum Google Ranking?

    Wenn der Wechsel des Hostings sorgfältig geplant ist, dann gibt es so gut wie keine Risiken für SEO und das Google Ranking der Website. Technisch kann der Wechsel so gehandhabt werden, dass die Suchmaschine keine Probleme macht.

    Und was kann beim Wechsel-Vorgang schiefgehen?

    Es gibt viele Dinge, die beim Wechsel schiefgehen können. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Domainverlust kommen. Dann sind die Rankings der Website erstmal komplett weg, da Google die Website nicht mehr „finden“ kann. Eine temporäre Nicht-Erreichbarkeit der Website kann ebenfalls passieren, wenn der Wechsel nicht gut organisiert ist oder technische Probleme aufkommen. Zudem kann es natürlich auch passieren, dass E-Mails verloren gehen – die ja häufig mit dem Hosting-Angebot der Website zusammenhängen.

    Wie bereitet man sich auf einen Hosting-Wechsel vor?

    Eine gute Vorbereitung auf den Hosting-Wechsel könnte so aussehen:

    1. Recherche und Suche nach einem guten Hoster
    2. Daten migrieren
    3. Check, ob alles technisch funktioniert (Abgleich der URLs usw.)
    4. Umzug der Domain
    5. Wenn alles erledigt ist, kann der „alte“ Hoster gekündigt werden

    Wann sollte man einen Hosting-Wechsel zeitlich gesehen machen?

    Idealerweise – sofern vorhanden – sollte man den Hoster nicht in der Haupt-Jahreszeit durchführen. Vor allem bei Online Shops mit hohen Besucherzahlen kann ein Ausfall der Website zu hohen Umsatzeinbußen führen. Ideal ist es daher, eine „ruhige“ Saison zu wählen, in der man sich in Ruhe um das Thema kümmern kann. Zudem empfehlen wir unseren Kunden immer, einen Hosting-Wechsel am Anfang der Woche durchzuführen, damit alle Ansprechpartner aus der Technik-Abteilung (oder der Webagentur) und die Support-Mitarbeiter der Hosting-Anbieter gut erreichbar sind, wenn es technische Probleme gibt.

    Woran erkennt man, ob ein Hosting-Wechsel funktioniert hat?

    Im Idealfall erkennt der Nutzer überhaupt keinen Unterschied beim Aufrufen der Seite (bis auf einen besseren Pagespeed …). Diese Dinge sollten gleichgeblieben sein:

    • Die Domain ist gleich
    • Die Website ist weiterhin mit www aufrufbar (wenn die Seite davor auch mit www aufgebaut war)
    • Das SSL Zertifikat funktioniert
    • Die URL-Adressen sind unverändert
    • Das Tracking funktioniert
    • Die Überschriftenstruktur ist gleich geblieben
    • Die Title Tags und Meta Descriptions sind gleich geblieben
    • Die Sitemap ist weiterhin vorhanden
    • etc.

    Gibt es weitere Dinge, die ich beim Hosting-Wechsel aus SEO-Sicht beachten sollte?

    Das Wichtigste ist, dass die Domain korrekt umgezogen wird. Wenn es hier Probleme gibt, kann es schnell zu einem Totalausfall für SEO kommen. Zudem sollten alle URLs nach dem Wechsel genau gleich lauten, damit die Website nicht durch eine unnötige Neubewertung durch muss. Sollte eine Änderung der URLs unumgänglich sein, müssen unbedingt 301-Weiterleitungen gesetzt werden, um das bisherige SEO-Ergebnis nicht zu gefährden.

    Was ist hinsichtlich Datenschutz (DSGVO) zu beachten?

    Wenn Du eine deutsche Website hast und in Deutschland gut bei Google gefunden werden willst, dann solltest Du einen Hoster wählen, der in Deutschland ist. Zudem solltest Du – aus Datenschutz-Gründen – einen Hostinganbieter nehmen, der in Deutschland oder in der EU ist, damit Du keine Probleme hinsichtlich DSGVO bekommst.

    Ihr Ansprechpartner: Jan Krösche
    Tel: 08171 – 818 92 26
    j.kroesche@madmen-onlinemarketing.de

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