Was ist ein CSS?
Die Abkürzung CSS steht für Comparison Shopping Services. Es handelt sich dabei um Preisvergleichsdienste, die allen voran in der Google-Hauptsuche ausgespielt werden. Zunächst hatte Google nur seinen eigenen Dienst, Google Shopping, beworben – weil die EU-Kommission darin einen Verstoß gegen das Kartellrecht sah, musste das Unternehmen reagieren. Inzwischen werden auch sogenannte CSS-Partner (im Bild rot markiert) angezeigt.

Dem User wird das in der Regel relativ egal sein. Für Dich als Anbieter macht es allerdings einen nicht unwesentlichen Unterschied, für welches CSS Du Dich entscheidest.
Argumente für einen sofortigen Umstieg auf CSS-Partner
Mehr für’s Geld
Google Shopping behält etwa 15-20 Prozent des maxCPS-Gebots als Marge ein. Heißt: Bei einem Einsatz von einem Euro gehen nur etwa 80 Cent in die Auktionen um die Anzeigenplätze in der Google Hauptsuche ein. Andere CSS machen das nicht.
Dort
- gehen Gebote in voller Höhe ein
- gewinnst Du mit gleichem maxCPC-Gebot mehr Auktionen
- bekommst Du mehr Traffic
Einfacher Umzug
Der CSS-Partner Deiner Wahl schickt einen vorgefertigten Text mit Deinen Informationen an Google und beantragt so die Freischaltung Deines Merchant Center Accounts. Für die Migration des Accounts gibt es zwei Optionen:
- Full bedeutet, dass Dein Merchant Center Auccount in den des CSS-Partners integriert wird. Das hat zur Folge, dass sich Deine gewohnten Google Shopping Einstellungen ändern. Zudem gewährst Du dem CSS-Partner je nach Vertragsinhalt bestimmte Zugriffsrechte.
- Association bedeutet, dass Dein Merchant Center Account nicht in den des CSS-Partners integriert wird. Es erfolgt lediglich eine Verknüpfung. An Deinen Google Shopping Einstellungen ändert sich nichts, und Du behältst die uneingeschränkte Kontrolle über Deinen Account.
Deine Optionen: Google Shopping, CSS-Partner oder Beides
Dein Shop läuft derzeit über Google Shopping? Dann hast Du jetzt drei Möglichkeiten:
1. Du bleibst bei Google Shopping
- Vorteil: Unter Deinem Produkt wird in der Hauptsuche nach wie vor „von google“ angezeigt. Das wirkt auf Nutzer in der Regel sehr seriös.
- Nachteil: Aufgrund der oben genannten Marge (ca. 15-20 Prozent), die Google Shopping erhebt, erwartest Du im Vergleich zum Wechsel zu einem CSS-Partner Verluste in Sachen Performance.
2. Du nutzt Google Shopping und CSS-Partner
- Vorteil: Durch unterschiedliche Gebote für die Google Hauptsuche und den Shopping Tab mit einem Partner-Netzwerk können sich Performance-Vorteile ergeben – allerdings nur dann, wenn diese beiden Stellen enorm viele Klick produzieren. Das trifft jedoch nur in Ausnahmefällen zu.
- Nachteil: Zwei Accounts, zweifache Arbeit. Durch die Doppelnutzung von Google Shopping und CSS verdoppelt sich auch der Pflegeaufwand. Hinzu kommt, dass jede Artikel-ID nur einmal ausgespielt werden kann. In der Regel ergibt sich deshalb kaum ein merklicher Traffic- beziehungsweise Performance-Zuwachs.
Unsere Empfehlung: Du vollziehst den Komplett-Umzug
Obwohl für Dich kein nennenswerter Aufwand entsteht, profitierst Du von sämtlichen Vorteilen, die ein CSS zu bieten hat. Weder für den Nutzer, noch für Dich als Anbieter ändert sich etwas – schließlich bleiben Deine Kampagnen-Einstellungen erhalten. Gleichzeitig sparst Du Dir aber im Vergleich zu Google Shopping die Marge und bekommst so mehr für Deine Gebote.
