Im Februar 2020 wurde ich von einem kleinen Maschinenbau-Unternehmen aus Augsburg beauftragt, Verbesserungsvorschläge zur bestehenden Firmenwebsite auszuarbeiten. Die Aufgabenstellung war dabei relativ einfach: Es kommen keine Anfragen über die Homepage.
Nach einem kurzen Telefonbriefing mit dem Gründer der Firma – ein waschechter Ingenieur aus Bayern – machte ich mich an die Arbeit. Ich schaute mir die Website an, nahm das Design unter die Lupe, las die Texte durch und musste nach relativ kurzer Zeit feststellen, dass die Website optisch und inhaltlich wirklich gut ist. Das Problem musste also woanders liegen.
Im nächsten Schritt machte ich den Internetbrowser auf, öffnete Google und gab den Firmennamen bei Google ein. Das Ergebnis: Die Firmen-Website des Maschinenbauers wurde direkt oben angezeigt. So weit so gut, dachte ich mir. Als Website Optimierer interessiert mich natürlich vor allem, ob die Firma auch bei allgemeinen Schlagwörtern im Internet gefunden werden kann. Also machte ich mich bei Google wieder auf die Suche und gab passende Schlagwörter ein. Das Augsburger Unternehmen, spezialisiert auf die Herstellung von Industrie-Klimaanlagen, möchte für Schlagwörter wie „Industrie-Klimaanlage“, „Klimaanlage für Werkstatt“, „Klimaanlage für Industriehalle“ etc. gefunden werden, da diese Begriffe von potentiellen Kunden gesucht werden würden.
Ich gab also alle diese Begriffe (+ Kombinationen) bei Google ein. Und was passierte? Nichts! Die Firma wurde zu keinem der Schlagwörter bei Google auf der ersten Seite gelistet. Für uns bedeutet das: Die Website ist im Internet unsichtbar und kann von potentiellen Kunden nicht gefunden werden. Das ist also das Problem des Maschinenbauers, warum keine Anfragen über die Website reinkommen. Sie wird schlichtweg gar nicht erst gesehen.
So bereitete ich also meine Ergebnisse auf, setzte mich ins Auto und fuhr nach Augsburg, um dem Inhaber der Firma meine Analyse vorzustellen. Bei einer Tasse Kaffee in seinem Besprechungsraum sagte ich ihm ganz offen, dass er eine gute Website hat, die optisch und technisch wirklich makelfrei konzipiert wurde. Ich sagte ihm aber auch, dass ihm das im Moment absolut nichts bringt. Ruhe im Raum. Fragend schaute er mich an. Ich sagte ihm daraufhin, dass die Website zwar schön sei, aber von niemandem – geschweige denn von potentiellen Kunden – im Internet gefunden werden kann, da sie bei Google nicht sichtbar ist.
Schnell kam die Frage auf, was denn zu tun sei, damit er im Internet gefunden werden kann. Ich sagte ihm, dass es im Prinzip recht einfach sei: Er müsse Suchmaschinenoptimierung betreiben, damit Google die Website besser versteht. Fragende Blicke seitens des Inhabers …
Meines Erachtens sind die fragenden Blicke des Inhabers völlig gerechtfertigt. In den letzten Jahren hat sich der Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ immer mehr verbreitet und ist in der Werbebranche gängig. Ich finde die Bezeichnung eigentlich falsch, denn man optimiert keine Suchmaschinen (das macht Google und Bing schon selbst), sondern man optimiert Webseiten, damit sie suchmaschinenfreundlich sind. Ich finde, dass das ein großer Unterschied ist. Unter „Website Optimierung“ kann man sich doch deutlich mehr vorstellen als unter Suchmaschinenoptimierung.
Das Konzept der Website Optimierung gibt es im Prinzip schon so lange wie es Webseiten gibt. Das Ziel der Maßnahme ist sehr simpel: Man verbessert die Website dahingehend, dass sie bei Google weiter oben angezeigt wird. Denn wir wissen: Je weiter oben eine Website bei Google ist, desto häufiger wird sie auch geklickt. Daraus resultiert natürlich auch, dass die Website im Internet sichtbarer wird und mehr Anfragen reinkommen können. Da sie von potentiellen Kunden gefunden werden.
Für den Inhaber des Maschinenbau-Unternehmens war das Konzept der Website-Optimierung komplett neu. Also machten wir uns an die Arbeit und verbesserten seine Website, damit er nicht nur für seinen Firmennamen, sondern auch für geschäftsrelevante Schlagwörter im Internet gefunden werden kann.
Was viele bei der Website Optimierung nicht wissen: Man kann eine Homepage so optimieren, dass sie in ganz Deutschland gefunden werden kann. Für das Neukundengeschäft kann das natürlich eine bedeutende Rolle spielen, wenn man seine Kunden überregional hat.
Viele Unternehmer aus der Industrie und dem Handwerksbereich scheuen sich (noch) vor Online-Themen. Der Einstieg in die Website Optimierung ist meiner Erfahrung nach viel einfacher als viele meinen. Im Prinzip beginnt alles bei den Schlagwörtern, für die man im Internet gefunden werden möchte. Dazu legt man am besten einfach eine Excel-Liste an und schreibt alle Begriffe rein, die einem so einfallen. Das Ganze wird dann mit professionellen Tools geprüft: Es wird geprüft, ob die Begriffe im Internet gesucht werden (denn es macht keinen Sinn, auf Begriffe zu optimieren, die niemand sucht).
Hat man sich für bestimmte Schlagwörter entschieden, macht man sich an die Optimierungsarbeit. Hier gibt es viele Ansatzpunkte (das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum der Einstieg für viele Firmen so schwer ist): Grundsätzlich sollte man seine Schlagwörter in den Seitentiteln, in den Überschriften und in den Texten einbauen, damit Google erkennt, um was es auf der Seite geht. Kompliziert wird es erst, wenn man die „Basics“ auf der Website umgesetzt hat.
Wenn Sie mehr zum Thema „Website Optimierung“ erfahren möchten, dann lade ich Sie gerne zu einer Tasse Kaffee in unserem Büro in Wolfratshausen ein. Falls Sie eine weitere Anreise haben, können wir gerne auch einen Video-Termin machen oder telefonieren. Ich weiß, dass die Website Optimierung für viele Menschen Neuland ist. Daher können Sie bei mir auch keine falschen Fragen stellen. Ich freue mich auf Sie und helfe Ihnen, damit Ihre Website im Internet gefunden werden kann.
Kurz zu mir: Ich betreue derzeit über 30 Unternehmen aus der Industrie und dem Handwerk im Bereich der Website Optimierung. Meine Kunden sind dabei überwiegend aus Bayern und ganz Deutschland.
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